Blog

Regelmässig widmen wir uns bei Unterrichts-iD einem Thema ganz besonders. Wir gestalten gemeinsam mit Lehrpersonen und Schulklassen, regen zu Gesprächen an und nutzen Social Media (instagram) für kurze Inputs.

Wir freuen uns, wenn ihr unserem Blog folgt, wenn ihr uns auf instagram besucht und wenn auch ihr eure Erfahrungen und Einsichten mit uns teilt.

Künstliche Intelligenz in der Bildung

Es ist Aufgabe der Bildung (Schule), Kinder und Jugendliche auf die Welt (von heute und morgen) vorzubereiten und ihnen das Rüstzeug mitzugeben, mit dem sie ihre Talente entfalten können. Die Welt von heute und morgen ist (zumindest teilweise) geprägt von Künstlicher Intelligenz, wobei man zwischen…

Advocatus Diaboli

Die Forschung zeigt, dass das menschliche Denken und Entscheiden vielen Verzerrungen unterliegt. Beispielsweise gewichten wir jene Fakten als wichtiger, welche gerade verfügbar sind (uns in den Sinn kommen). Man bezeichnet dies als Verfügbarkeitsheuristik. Grundwahrscheinlichkeiten schätzen wir regelmässig falsch ein und richten unsere Aufmerksamkeit stattdessen auf…

Kritisches Denken im Kontext des Miteinanders

Das Kontinuum (die Bandbreite) des sozialen Einflusses und des Miteinanders reicht vom totalen Gehorsam bis hin zum erbitterten Widerstand. Menschen zeigen nicht in jeder Situation dasselbe Verhalten. Eine Tendenz jedoch ist in der Regel vorhanden – sei dies innerhalb einer Epoche oder einer Kultur. Zu…

Kritisches Denken ist vielfältiges Denken

Eine der meistgeforderten Fähigkeiten in der Bildung ist jene, dass Schülerinnen und Schüler lernen, kritisch zu denken. Diese Forderungen gehen einerseits darauf zurück, dass mit den digitalen Medien Informationsquellen immer umfangreicher und teilweise auch manipulierbar sind (werden). Andererseits bietet die Vielfalt der Medien heutzutage fast…

Fortschritte mit Stolz betrachten

Stolz empfindet man, wenn man eine Aufgabe gemeistert hat. Woher jedoch dieser Stolz genährt wird und welche Rolle dabei anderen zukommt, verändert sich im Verlaufe der Entwicklung. Deborah Stipek und ihr Forscherteam definierten 3 Phasen, wie Kinder ihre Erfolge und ihre Fortschritte einordnen und dabei…

Verarbeitungstiefe von Lernprozessen

Lern- und Kompetenzziele können sehr vielfältig sein. Die Beurteilung der Zielerreichung ist stets abhängig von den Ansprüchen. Wie tiefgehend soll ein Thema bearbeitet werden? Was sollen die Schülerinnen und Schüler von diesen Lerninhalten in ihren Alltag und auf ihren persönlichen Lebensweg mitnehmen? Gelten für alle…

Geh-Lernt

Die Entwicklungspsychologie weist einen starken Zusammenhang zwischen der motorischen und der kognitiven Entwicklung nach. Wer die Welt erkunden und erfahren kann, geht mit ihr eine Beziehung ein. Dass dies nicht nur für die frühe Entwicklung gilt, zeigen verschiedene Studien und Empfehlungen: Das (Schweizerische) Bundesamt für…

Der vielfältige Nutzen von guten Zielen

Ziele sind viel mehr als das, woran man am Schluss den Erfolg messen kann. Gute Ziele wirken nicht erst am Schluss. Gute Ziele wirken schon auf dem Weg dorthin. Sie tragen wesentlich dazu bei, dass sie überhaupt erreicht werden. Ziele informieren – sie klären gegen…

Ziele als Entscheidungshilfe (Prioritäten setzen)

Ziele helfen beim Entscheiden – insbesondere dann, wenn viele Aufgaben und Anforderungen zu erfüllen sind. Die Eisenhower-Matrix, benannt nach dem früheren US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower (1890 – 1969), zeigt, wie Aufgaben priorisiert und den persönlichen Zielen entsprechend erledigt (oder nicht erledigt) werden können. Die Matrix…

Phasen der Kreativität

Graham Wallas hat den Prozess des kreativen Denkens in einem Modell zusammengefasst. Dieses Modell besteht aus vier Phasen. In der Phase der Exploration (Entdeckung) begegnet man einer Frage oder einem Problem, für das es noch keine Lösung gibt. Das Problem weckt jedoch die Neugier sowie…

Kreativität fördern (Teil 2)

Persönlichkeit Um divergentes Denken zu pflegen und verschiedene Lösungen zu akzeptieren, muss man mit Ungewissheiten umgehen zu können. Man muss bereit sein, Energie und Zeit zu investieren, die sich möglicherweise nicht auszahlen. Ebenso braucht es Selbstvertrauen, eigene (einzigartige) Ideen weiterzuverfolgen, auch wenn andere den Wert…

Kreativität fördern (Teil 1)

Gemäss einer Theorie von Sternberg und Lubart haben kreative Menschen einige gemeinsame Eigenschaften, die von Eltern und Lehrpersonen gefördert werden können. 6 Förderbereiche sollen in diesem und dem nächsten Blogartikel aufgezeigt werden: Denkweise Kreativität gründet auf einer divergenten, offenen Denkweise. Diese steht teilweise im Widerspruch…

Kreative Intelligenz

Kreativität ist die Fähigkeit, neue und nützliche Ideen zu generieren, die von anderen gleichermassen als wertvoll und nützlich beurteilt werden. Es lässt sich also nicht jedes Verhalten oder jedes Produkt beliebig mit das ist eben kreativ entschuldigen oder begründen. Kreativität beruht auf divergentem Denken. Dieses…

Was sagt eigentlich der IQ aus?

Intelligenztests sind prinzipiell eine Form des Beurteilens. Intelligenztest sind normenbasierte Tests. Darunter versteht man Tests, welche sich auf repräsentative (gesammelte) Werte von gleichaltrigen Versuchspersonen aus verschiedenen sozialen und ethnischen Hintergründen beziehen. Häufig richten sie sich nach einer Skala mit einem Mittelwert von100 Punkten. Wer also…

Ausgesprochen gut erinnern

In der Reggio-Pädagogik geht man davon aus, dass Kinder über ein reiches Potenzial von Ausdrucksmitteln verfügen. Sie benutzen dazu Hände (beim Gestikulieren, Malen, Bauen…), Gesten (beim Spielen, Lieben, Streiten…), ihren Körper (beim Mitteilen von Gefühlen, Befindlichkeiten…) ihre Phantasie und auch die Sprache mit Symbolen und…

Rolle der Gespräche beim Lernen

In der soziokulturellen Theorie von Lev Vygotsky spielt die Kommunikation eine wichtige Rolle. Die Entwicklung der geistigen Fähigkeiten der Kinder findet zu einem bedeutsamen Teil in der Kooperation (geführte Teilnahme an Lernsituationen) und in Interaktionen und Gesprächen statt. Einerseits erfolgen die Gespräche zwischen den Lernenden…

Lernen ist…

Lernen ist ein Zusammenspiel von Nachahmen, Bestärken und Korrigieren. Beim Beobachtungslernen werden Rollenmodelle nachgeahmt. Dies geschieht unabhängig von verstärkenden Reaktionen des Modells (also unkommentiert). Voraussetzung für das Beobachtungslernen ist, dass die physischen, motorischen und kognitiven Voraussetzungen vorhanden sind, dass das Verhalten nachgemacht werden kann. Zudem…

Was heisst „Lernen“?

Lernen ist die nachhaltige Veränderung der persönlichen Wahrnehmung, Handlung oder Handlungsmöglichkeiten sowie des persönlichen Denkens. Am Ende des Lernens (oder beim Erreichen von Meilensteinen des Lernens) stehen damit die Fragen: Lernen basiert auf Erfahrung und ist damit stets persönlich. Niemand kann stellvertretend für jemand anderen…

Vom Wert, das „Richtige zu tun“

Unser Selbst (unsere Identität) definiert sich unter anderem dadurch, welche Werte uns wichtig sind und wie wir uns im Alltag verhalten – wie wir handeln. Jedes Mal, wenn unser Handeln mit unseren Werten übereinstimmt, stärken wir das Vertrauen in uns selbst. Gleichbleibende Verhaltensmuster machen uns…

Selbstvertrauen durch Fremdvertrauen

Selbstvertrauen kommt zuerst von anderen, sagt der französische Philosoph und Schriftsteller Charles Pépin. Wir kommen unfertig zur Welt und sind zu Beginn unseres Lebens gänzlich von unseren Mitmenschen und insbesondere von unseren Eltern abhängig. Erziehung und Bildung bedeutet deshalb auch, von anderen ermutigt zu werden,…


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